Rennsport vs. Umwelt


Hallo Freunde des gepflegten Motorsports,

das Thema Umwelt verbreitet bei manchen Petrolheads Unmut. Deshalb ist es auch schwer jetzt darüber zu schreiben. Wir versuchen trotzdem euch, die noch kein Gefühl für klimafreundliche(re) Alternativen entwickelt haben, etwas aufzuklären. Wir setzen uns außerdem als Unternehmen Boostache so gut, wie möglich für die Natur ein: Kaum, bis keine Plastikverpackungen, kurze Lieferwege unserer Kleidung (was mit Wachstum wieter verbessert wird) und ein Blick in die Zukunft des Automobils und Verkehrs. Auch darum geht es in diesem Artikel.

Viel spaß beim Lesen und hoffentlich beim grünen Denken!

 

Der Klimawandel ist ohne Frage und definitiv nicht mehr zu ignorieren. Das erstmal als unser Eingangsstatement zu der Sache.

Selbst, wenn es Stimmen gibt, die sagen, dass nicht wir die Umwelt verändern, sondern alles ein natürlicher Verlauf ist, sollten wir im Umgang mit Plastik und Abgasen vorsichtiger werden. Der Grund: Erstens für alle folgenden Generationen und zweitens warum denn nicht? Aus Bequemlichkeit? Aus Trotz zum Beispiel Greta Thunberg gegenüber? Come on...

Wie wäre es beispielsweise, wenn wir jeder eine wiederverwendbare Einkaufstüte im Auto liegen hätten. Ein größerer Aufwand als eine Plastiktüte vom Einkauf mitzunehmen, diese auszupacken und sie ins Regal zu legen anstatt diese wegzuschmeißen, wäre es schonmal nicht also warum nicht einfach machen?

Mehr wollen wir in Sachen Plastik jetzt auch gar nicht predigen. Es würde den Rahmen sprengen, sich über Plastikstrohhalme oder Trumpanhänger, die den Klimawandel für eine Lüge halten, auszulassen - doch das musste raus. 

Wie sieht es jetzt allerdings mit Rennsport und Verkehr im allgemeinen aus?

Es gibt schon Konzepte in Sachen "umweltfreundlicher Rennsport". Vorreiter ist hier die Formel E. Sind das keine echten Rennwagen, weil sie nicht so einen Krach machen, wie die alten Rennwagen? Es kracht jedenfalls immernoch ordentlich und die Dinger sind wirklich, wirklich schnell! Das Einzige wirkliche Problem an all dem ist doch die Veränderung, wenn wir ganz ehrlich sind. So war es immer und so wird es immer sein. Veränderung ist erstmal schlecht und wird nicht angenommen.

Jetzt zu Verkehrskonzepten: Großstädte in Deutschland und auf der ganzen Welt haben ein massives Platzproblem. Es gibt sowohl einen Mangel an Parkplätzen als auch zu viel Verkehr auf der Straße. Die Lösung sind in diesem Fall Mitfahrzeuge. Wenn keiner, außer uns Petrolheads, noch Autos selbst besitzt ist gleich viel mehr Platz in jeglichen Bereichen. Wie gesagt, wir Autofreaks könnten doch davon ausgeschlossen sein.

Das ganze ist wunderbar mit den neuen E-Scootern zu vergleichen. Es gibt unglaublich viele Leute, die einen solchen zu bestimmten Minutenpreisen mieten UND solche, die selbst einen E-Roller besitzen. Warum also nicht das ganze auf Autos übertragen?

Wir sprechen im Zuge der Verkehrskonzepte außerdem nicht über ländliche Regionen. In Diesen wird man noch lange auf ein eigenes Auto angewiesen sein.

Wenn man das ganze Konzept der Mietfahrzeuge weiterdenkt kommt man unweigerlich zum Punkt der autonomen Fortbewegung. Wir stellen uns gedanklich einmal an die Straße, bestellen per Klick auf dem Handy eine Art Taxi, das wenige Minuten später angerollt kommt und uns mitnimmt. Danach fährt es von alleine weiter und wir verschwenden keinen Platz zum Parken unseres eigenen KFZs. Außerdem brauchen wir keine Garage o.ä., wenn wir das nicht wollen. Autos nebenbei zu besitzen, könnte immernoch möglich sein!

Abschließend lässt sich zudem sagen, dass nicht der Verkehr das größte Problem ist, sondern die Industrie. Aber auch das wäre einen ganz eigenen Artikel wert.

Das war es von uns zum Thema Umwelt für heute aber wir bleiben dran und werden grüner, auch als Carguys/ Cargirls.

Bis dahin Ride on (safe and green).


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