Oldtimer Grand Prix im August trotz Corona


Im August fand nach großen Bemühungen des Automobilclubs von Deutschland der alljährliche AVD Oldtimer Grand Prix statt. Mein Vater und ich fahren seit einigen Jahren auf jedes Event und schauen zu, wie Oldtimer Rennwagen um den Nürburgring jagen.

Teilweise wird mit Autos angetreten, die den Wert einer Megayacht haben ... Es ist jedes Mal ein Schauspiel, wenn man schon an den Besitzern der Edelkarossen sieht, dass die Geldspeicher dieser Menschen dem von Dagobert Duck Konkurrenz machen. Aber darüber will ich jetzt nicht herziehen. Geld soll ja Spaß machen und womöglich tun diese Superreichen auch Gutes mit ihrem Geld.

Doch dieses Mal war alles anders. Wir konnten weder auf dem Gelände herumlaufen, noch war die große Porsche Area aufgebaut. Uns wurde allerdings aufgrund Dessen nicht auf die Füße getreten, denn es war leer am Ring und zweitens konnten wir von der Tribüne aus die Fahrt durch Kurve 2 beobachten, die sonst während des Oldtimer Grand Prix abgekürzt wird. Keine Porsche Area, dafür die echte Grand Prix Streckenführung. Diese Pandemie soll für manch Einen auch Vorteile haben.

Es war dieses Jahr zwar etwas langweiliger als sonst aber wir haben jedes Rennen, zu dem wir anwesend waren, gespannt mitverfolgt und wussten, wer führte und wer gerade gegeneinander um eine Position kämpfte. Das war sonst nicht so gut möglich, weil wir immer unterwegs waren. Außerdem waren wir nach dem Besuch fitter als sonst, eben weil wir nicht so viel gelaufen sind. Nur der Rücken tat weh von den Kunststoff-Stadion-Sitzen.

Wolken über der Nürburgring Grand Prix Strecke foto für Boostache von Paul Herzog

 

Beim Start eines Rennens am Nürburgrind braut sich ein Gewitter zusammen


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